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Für die Fortsetzungen von „Avatar“ plant Netflix einen großen Wandel. Hoffentlich nutzt der Streaming-Dienst diese Gelegenheit, um nicht an den ikonischen Melonen-Lords vorbeizugehen.

Kurz nach der Veröffentlichung von „Avatar: Der Herr der Elemente“ kündigte Netflix die zweite und dritte Staffel an. Für Fans des Originalzeichenfilms ist es wichtig zu wissen, dass Aang dringend eine Lehrerin im Erdbändigungstraining benötigt und schließlich auf Toph Beifong stößt – eine beharrliche und starke Kämpferin. Die Geschichte über den Zusammenprall zwischen dem Avatar und dieser außerordentlich talentierten Schülerin kann man momentan unter anderem bei Amazon Prime Video verfolgen. Hier ist die Sammlung aller drei Staffeln. der Erfolgsserie.

Die 18-jährige Miya Cech incarnates the latest member of Team Avatar in the Netflix adaptation, making her six years older than the Earthbending prodigy in the original series. In an interview with The Direct Die Schauspielerin verriet, dassFans des Originals sich auf Neuerungen einstellen müssen:

Zitat: "Meine Interpretation von Toph wird etwas reifer und weiblicher ausfallen. Ich wollte sie in einen sehr realistischen Kontext versetzen, da sie schließlich eine Cartoon-Figur ist."

In der ursprünglichen Nickeland-Sendung wurde Toph wegen ihres einzigartigen, lockeren Auftretens sehr geschätzt. Sie lehnte den behüteten Lebensstil ab, den ihre vermögenden Elternteile für sie planten, und wandelte sich hingegen zu einer eigenständigen Kriegerin mit einem Hang zum Ehrlichkeitssinn.

"Avatar: Der Herr der Elemente" hat auch bei anderen Charakteren wesentliche Veränderungen vorgenommen, was zu unterschiedlichen Reaktionen führte. Obwohl Zukos (von Dallas Liu gespielt) sanfteres Wesen sowie seine Geschichte als Thronprinz des Feuerreichs positiv bewertet wurde, beschwerten sich einige Zuschauer darüber, dass Sokka (gespielt von Ian Ousley) in dieser Neuauflage sexister verhalten erscheint als ursprünglich dargestellt.

In der animierten Serie war Sokkas ursprüngliche Masculinität als integraler Bestandteil seines späteren Charakters entwickelt worden – diese Veränderung könnte mit einer milderten Darstellung geschmälert werden. Ebenso könnten die Modifikationen bei Toph zu vergleichbaren Schwierigkeiten führen.

Durch diese Bekanntgabe ruft Netflix erneut heikle Reaktionen hervor. Allerdings hat der Streamprovider einige verborgene Oster-Eier für treue Anhänger bereitgestellt – fünf davon sind in diesem Video zu sehen.

» Video ansehen: Avatar: 5 Hidden Treasures in der Netflix-Version

Netflix-Hit sorgt für Aufruhr

Durch das unerwartete Update mit Toph Beifongs Erscheinen beißt Netflix gewaltig auf Granit im Fankreis. Im.reddit tauschen Benutzer Informationen darüber aus und äußern generelle Enttäuschung über diese Neuigkeit:.

„[Sie] beschädigen noch mehr Figuren.“
„Die Neuinterpretation aus den 2020er Jahren ist nicht so fortschrittlich wie das Ursprungswerk, welches Anfang der 2010er veröffentlicht wurde.“
„Was ist damit eigentlich gemeint? Und als wir in Season 1 von 'erheblichen Änderungen an den Figuren' sprechen hörten, war dies tatsächlich gleichbedeutend mit umfassenden Veränderungen der Charaktere.“
Zitat: „In der ersten Staffel haben bereits die Figuren keine Verständnis gefunden – sollen wir uns nun tatsächlich wundern, dass dies weitergeht?“

Die Benutzer sind sehr zögerlich hinsichtlich dieser Ankündigung, was ich nachvollziehen kann, da die Serie bei vielen eine wärmste Erinnerung aus der Vergangenheit weckt.

Weshalb ich die Veränderungen skeptisch betrachte

Persönlich halte ich diese Neuigkeit für sehr bedauerlich, da Tophs Starrköpfigkeit interessante Konfliktpunkte im Team Avatar generiert. Mit ihr erhält Aang eine Meisterin, deren Herangehensweise erheblich vom empathischen Ansatz Kataras abweicht und somit einen neuen Gespür für die verschiedenen Elemente verleiht.

Zusätzlich halte ich es für richtig, dass Toph von einer weiblichen Seite her betrachtet wird, jedoch auf eine einzigartige Weise im Vergleich zu Suki oder Katara. Als Meisterin der Erdbändigung repräsentiert sie einfach einen Mittelweg: Ein junges Mädchen, das ihre Kraft unter Beweis stellen und forsch voranschreiten möchte.

Genau wie die Zuschauer*innen im Folgewerk „Die Legende von Korra“ erfahren, stellt diese beharrliche Art kein kindliches Trotzverhalten dar, sondern spiegelt lediglich Tophs Charakter wider.

Trotzdem bin ich neugierig darauf, wie die Änderungen die Serie weiter formen werden und wie die neu interpretierte Version von Toph den Verlauf der Geschichte beeinträchtigen wird.

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